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Visuelles Erscheinungsbild Olympiapark

Zukunft des Olympiaparks - Leitlinien für ein visuelles Gesamterscheinungsbild Olympiapark

Was macht die Qualität des Münchener Olympiaparks aus? Diese Frage galt es im Rahmen einer Untersuchung zum visuellen Gesamterscheinungsbild zu erörtern. Anhand einer Bestandsaufnahme aller visuell relevanten Elemente im Park, die neben dem emblematischen Ensemble von Landschaft und Zeltdacharchitektur die Erscheinung des Parks wesentlich prägen. 

Viele Elemente im Park sind Bestandteil des übergreifend angelegten visuellen Erscheinungsbildes des Gestalters Otl Aicher. Seine Sprache trug wesentlich zur Unverwechselbarkeit der Spiele München 72 bei und prägt das Gesamterscheinungsbild des Olympiaparks bis heute. 

In der Untersuchung zum visuellen Gesamterscheinungsbild galt es im Hinblick auf die Intension und Konzeption des visuellen Erscheinungsbildes von 72 insbesondere den Bestand visuell relevanter Parkelemente zu sichten und zwischen ursprünglichen und neu hinzu gekommenen Elementen zu unterscheiden. In der Folge ergaben sich für das Gutachten die Themen Beleuchtung, Möblierung, Einfriedungen, Beschilderung, Werbeelemente, Kleinarchitekturen, technische Ausstattung, Spiel- und Sportanlagen und Kunstobjekte. Die Ergebnisse wurden in einem Bestandskatalog kategorisiert und bewertet. Mit den Experten Werner Wirsing, Horst Fleischmann, Prof. Franz Xaver Lutz, Frohmut Kurz, Prof. Ludwig Steck, Heinz Wirth (Erlau), Prof. Fritz Auer und Walter Schwaiger aus der Gruppe der Urheber und Gestalter wurde die Authentizität einzelner Elemente und Ensembles diskutiert und eingehend geprüft. Zusätzlich wurden Text- und Bildmaterialien aus Archiven zusammengetragen, um den Zustand von 1972 zu verifizieren. 
Durch Einzelgespräche mit zuständigen Personen aus der Verwaltung, Eigentümer- und Betreiberinstitutionen sowie externen Expertinnen und Experten wurden die aktuellen Belange, die sich im Park ergeben, gesammelt und für einen Workshop aufbereitet. Der mit mehr als 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern groß angelegte Workshop fand im Herbst 2010 im Olympiapark statt. 

Landschaft, Architektur, visuelle Kommunikation, Produktdesign, Photographie und Kunst schufen mit dem Olympiapark in München eine Kultur der Innovation und Selbstverständlichkeit, die bis in die Gegenwart hinein höchstes internationales Ansehen genießt. Es gilt, diese Qualität zu erhalten. 
 

  • Ort:

    München

  • Auftraggeber:

    Landeshauptstadt München, Referat für Stadtplanung und Bauordnung

  • in Arge mit:

    design stauss grillmeier, München

  • Zeitraum:

    2010-2011

  • Projektgröße:

    ca. 270 ha

  • Bearbeitung:

    Regine Keller, Diana Huß

  • 01-methode.jpg Methode
  • 02-fotografische-bestandsaufnahme_01.jpg Fotografische Bestandsaufnahme
  • 03-fotografische-bestandsaufnahme_02.jpg Fotografische Bestandsaufnahme
  • 04-historische-bestandsaufnahme.jpg Historische Bestandsaufnahme
  • 05-bestandsaufnahme-kleinarchitekturen.jpg Bestandsaufnahme der Kleinarchitekturen
  • 06-bestandskartierung.jpg Bestandskartierung
  • 07-gegenueberstellung-workshop.jpg Gegenüberstellung Workshop
  • 08-konstanten-konsens.jpg Konstanten und Konsens
  • 09-broschuere.jpg Broschüre

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