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Forum Universität Regensburg

Sanierung und Neugestaltung der zentralen Campusflächen und Tiefgarage

Mit der Notwendigkeit der Sanierung der Tiefgaragen-Ebenen unter dem zentralen Campus, sowie der Umsetzung eines Brandschutzkonzeptes nach aktuellen Richtlinien, wird eine umfassende Sanierung der Oberflächen des Forums erforderlich.

Ziel ist es, den Gestaltungscharakter des Ensembles aus den späten 1960er Jahren zu bewahren und gleichzeitig die Freiräume für die heutigen Erfordernisse zu qualifizieren. Die Freiraumplanung steht also im Spannungsfeld zwischen Erhalten, Erneuern und Ergänzen.

Das Forum ist der Mittelpunkt des Universitätscampus und verbindet über eine offene Belagsfläche zentrale Einrichtungen wie die Mensa, das Zentrale Hörsaalgebäude, die Zentralbibliothek, das Studentenhaus sowie die Universitätsverwaltung. Höhenunterschiede werden markant über große Treppenanlagen mit eingeschnittenen Rampen erschlossen, welche die Orthogonalität der Gebäude aufnehmen und sich in 45°-Winkeln miteinander verbinden.

Während im östlichen Bereich eine vertiefte „Arena“ mit großen Sitzstufen den Mittelpunkt studentischen Aufenthalts markiert, ist der westliche Bereich des Forum als offene Fläche mit acht markant gesetzten Bäumen zentrale Verbindungs- und Veranstaltungsfläche.

Der respektvolle Umgang mit dem Bestand, das Einbeziehen neuer Anforderungen sowie das Ergänzen notwendiger Funktionen und Elemente bilden das Konzept der Freiraumgestaltung.

Ein dezenter Farbverlauf in den charakteristischen Belagsflächen aus Granit-Kleinsteinpflaster dient der Aufhellung überdachter Flächen, die in der Vergangenheit oft als bedrückend wahrgenommen wurden. Integriert werden ein taktiles Leitsystem und Hebelifte um eine durchgängige Barrierefreiheit zu erzielen.
Mobiliar und Ausstattung greifen die Formensprache und Materialität des Bestands auf. Beton, verzinkter Stahl, Holz und eine strenge Linearität im 45° Winkel sind ihre charakteristischen Merkmale. Die Standortbedingungen für die Bepflanzung der Pflanztröge wird durch die Integration einer Bewässerung und die Auswahl standortgerechter Arten optimiert.

  • Ort:

    Regensburg

  • Bauherr:

    Staatliches Bauamt Regensburg

  • Ingenieursbau:

    BPR Dr. Schöpertöns und Partner, Neusäß

  • Zeitraum:

    seit 2015

  • Projektgröße:

    ca. 1,4 ha

  • Bearbeitung:

    Franz Damm, Jennifer Cebulsky, Christoph Rohm, Sara Schnelle

Keller Damm Kollegen GmbH
Landschaftsarchitekten Stadtplaner
Prof. Regine Keller, Franz Damm

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