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Haus für Kinder, München

Außenanlagen für Kinderkrippe, -garten & -hort

Im direkten Umfeld der Kirche Mariä Sieben Schmerzen entstand auf der vormals unbebauten Pfarrwiese das Haus für Kinder. Es wird von der Stiftung "Lichtblicke Hasenbergl" genutzt, eine Kindergartengruppe und drei Hortgruppen sind in dem neuen Gebäude untergebracht.
Ursprünglich für Kinder vom Krippen- bis ins Hortalter konzipiert und auf größtmögliche Flexibilität ausgelegt, bestand die besondere Herausforderung darin, einen Freiraum für Kinder von 0-17 Jahren zu entwerfen und umzusetzen.

Die Außenanlagen gliedern sich in eine große Rasenfläche, um die ein Spiel-Hain, eine Sandspielfläche, ein Multifunktions-Rasenplatz und ein Küchengarten gruppiert sind.
Dem Gebäude ist auf der Gartenseite eine lange Terrasse vorgelagert, sie dient als Sitzplatz und Tribüne. Eine Flucht-Rutsche vom Obergeschoss des Gebäudes mündet in der lang gestreckten Sandfläche, die sich zwischen Rutsche und Gerätedeck auf der Südseite des Geländes aufspannt.

In einem lichten Hain aus Gleditsien - der dornenlosen Form, Gleditsia triacanthos f. inermis - sind Spielgeräte zum Schaukeln, Klettern und Balancieren zwischen Naturholzstämmen eingespannt, Hängematten ergänzen das Angebot und bieten Platz für Rückzug und Entspannung.

Eine Pergola markiert den Übergang zum multifunktionalen Rasenplatz an der nördlichen Grundstücksgrenze, hier kann im Sommer gegrillt werden. Eine Hecke trennt den Platz vom benachbarten Küchengarten. Hier werden von den Kindern und Jugendlichen in Hochbeeten Kräuter gezogen, die in der hauseigenen Küche Verwendung finden.

Ein Stichweg, versehen mit einer wassergebundenen Decke, dient einerseits der Erschliessung des Grundstücks für Pflege- und Wartungsarbeiten, andererseits ist die Fläche perfekt zum Boule spielen geeignet. Eine Reihe aus Obstbäumen begleitet den Weg und grenzt ihn zur großen Rasenfläche ab. Das großzügige Rasenfeld bietet viel Platz für Bewegungsspiele wie Fußball oder Badminton, die sich von der Terrasse wie dem Laubengang im ersten Stock vorzüglich beobachten lassen.

  • Ort:

    München

  • Bauherr:

    Erzbischöfliches Ordinariat München

  • Architekt:

    Ursula Schmid Architekten, München

  • Zeitraum:

    2007-2010

  • Projektgröße:

    0,3 ha

  • Bearbeitung:

    Franz Damm, Diana Huß, Petra Knauer

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